RECHTLICHES

Datenschutzerklärung — echt.job App

Stand: 16.10.2026 · Version 15
Diese Erklärung gilt für die echt.job-App (Registrierung, Identitätsprüfung, Zahlungsabwicklung, Minijob-Anmeldung). Für die Datenverarbeitung auf der Website echtjob.de gilt die separate Datenschutzerklärung der Website.
Wir freuen uns über dein Interesse an echt.job. Der Schutz deiner persönlichen Daten ist uns wichtig. Diese Erklärung informiert dich gemäß DSGVO + BDSG über Art, Umfang und Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten.

1. Verantwortlicher

Echtjob UG (haftungsbeschränkt)
vertreten durch die Geschäftsführung Dr. Norman Pelzl
Beckmannweg 8, 72076 Tübingen
Handelsregister: Amtsgericht Stuttgart · HRB 806650
E-Mail: info@echtjob.de

2. Welche Daten verarbeiten wir?

Profildaten:
Name, E-Mail, Telefon, Adresse (über GPS-Vorschlag oder manuell), Profilbild, Nationalitätsgruppe (DE/EU/Drittland). Adressen und Postleitzahlen — deine Wohnadresse und die Einsatzadressen deiner Aufträge — werden zur Umwandlung in Koordinaten an unseren Geocoding-Dienstleister übermittelt (siehe Abschnitt 4).
Identitätsdaten Helfer:innen (KYC):
Helfer:innen weisen ihre Identität vor dem ersten persönlichen Treffen im Rahmen eines Matches nach, spätestens vor der ersten Auszahlung. Die Ausweisprüfung ist gesetzlich vorgeschrieben, bevor unser Zahlungsdienstleister OPP Lohn auszahlen darf. OPP führt sie in eigener Verantwortung auf seiner gehosteten Seite durch — nicht in der echt.job-App und nicht auf unseren Servern. Dort wählst du zwischen zwei Wegen: entweder Ausweis-Vorder- und -Rückseite plus ein Selfie mit automatisiertem Gesichtsabgleich über den Dienstleister IDnow, oder nur das Hochladen deines Ausweises ohne Selfie. Beim Weg mit Selfie werden biometrische Daten verarbeitet (Art. 9 Abs. 1 DSGVO). Für diese Verarbeitung, einschließlich einer dafür erforderlichen Einwilligung, sind OPP und IDnow selbst verantwortlich. echt.job holt für die Ausweisprüfung der Helfer:innen keine Einwilligung nach Art. 9 DSGVO ein und verarbeitet keine biometrischen Daten. Die Ausweisbilder, das Selfie und die biometrischen Daten gelangen zu keinem Zeitpunkt in unsere Systeme; wir erhalten ausschließlich das Prüfergebnis (bestanden/nicht bestanden) und den Zeitpunkt der Prüfung. Die Prüfung kann bis zu 24 Stunden dauern. Über Speicherung und Löschung dieser Unterlagen entscheidet OPP als eigenständig Verantwortlicher im Rahmen seiner aufsichts- und geldwäscherechtlichen Aufbewahrungspflichten; Einzelheiten dazu findest du in den Datenschutzhinweisen von OPP (onlinepaymentplatform.com/en/privacy).
Identitätsdaten Haushalte (Identitätsprüfung über Didit):
Haushalte weisen ihre Identität nach, bevor sie eine Bewerbung auswählen (vor der Match-Bestätigung) und damit auch vor dem ersten persönlichen Treffen. Dafür fotografierst du Vorder- und Rückseite deines Ausweises; je gewähltem Weg zusätzlich entweder ein Selfie mit automatisiertem Gesichtsabgleich (Liveness- und Face-Match-Prüfung) oder das elektronische Auslesen des Ausweis-Chips per NFC ohne Selfie. Beim Weg mit Selfie/Gesichtsabgleich werden biometrische Daten verarbeitet — besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO; Rechtsgrundlage ist deine ausdrückliche, vor der Aufnahme eingeholte Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Prüfdienstleister ist Didit Identity Spain, S.L., Calle Nápoles 227, 08013 Barcelona, Spanien — unser Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitungsvertrag unterzeichnet am 22.09.2026). Aufnahme und Prüfung erfolgen vollständig auf Didits Infrastruktur im Europäischen Wirtschaftsraum, gehostet bei AWS Irland; eine Übermittlung außerhalb des EWR erfolgt nur auf Grundlage von EU-Standardvertragsklauseln oder eines Angemessenheitsbeschlusses. Deine Ausweisbilder, dein Selfie und dein biometrisches Vergleichs-Template erreichen unsere Server zu keinem Zeitpunkt.

Löschung: Wir veranlassen die Löschung der Prüf-Sitzung bei Didit unmittelbar nach Abschluss der Prüfung über die Anbieter-API; schlägt eine Löschung fehl, wiederholen wir sie automatisiert, bis sie gelingt oder eine dauerhaft fehlgeschlagene Löschung bei uns gemeldet und nachverfolgt wird. Unabhängig davon löscht Didit deine Sitzung nach eigener Konfiguration spätestens einen Monat nach der Prüfung. Ein biometrisches Vergleichs-Template wird nicht über die Sitzung hinaus aufbewahrt. Deine Verifizierungsdaten werden nicht zur Verbesserung von Didits Erkennungsmodellen genutzt.

Bei echt.job bleiben gespeichert: das Prüfergebnis (Status, ggf. mit Ablehnungsgrund) und der Entscheidungszeitpunkt; das Ergebnis des automatisierten Abgleichs von Name, Geburtsdatum und Adresse mit deinen Profilangaben; bei einer Abweichung zusätzlich das oder — falls beides abweicht — beide tatsächlich abweichenden Felder (der aus dem Ausweis gelesene Name und/oder das Geburtsdatum, niemals die Adresse) ausschließlich zu deiner Selbstkorrektur, automatisiert und spätestens nach 24 Stunden gelöscht, auch ohne dass du etwas tun musst; sowie technische Vorgangsdaten zum Prüf- und Löschvorgang (Anbieter, Vorgangsnummer, Status, Zeitstempel).

Didit verarbeitet daneben einen begrenzten Umfang an Daten zusätzlich als eigenständig Verantwortlicher — für Sicherheit, Missbrauchsverhinderung, gesetzliche Pflichten, Audit-Protokollierung sowie zur Geltendmachung oder Abwehr von Rechtsansprüchen. Einzelheiten dazu findest du in Didits Verification Privacy Notice (didit.me/terms/verification-privacy-notice/).

Die Ausweisprüfung selbst ist Voraussetzung für die Nutzung von echt.job und dient der Sicherheit der Helfer:innen; eine gesetzliche Vorgabe ist sie nicht. Frei wählbar ist, auf welchem der beiden Wege sie erfolgt. Die Einwilligung ist freiwillig und jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufbar; die bis dahin erfolgte Verarbeitung bleibt rechtmäßig. Ohne gültige Verifizierung kann eine Bewerbung nicht zu einer bestätigten Buchung fortschreiten.
Meldedaten für die Minijob-Zentrale:
Sofern du echt.job eine Vollmacht zur Anmeldung erteilst (siehe AGB § 18): Sozialversicherungsnummer, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, IBAN und weitere für den Haushaltsscheck erforderliche Angaben werden an die Minijob-Zentrale (Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See) übermittelt. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung der gesetzlichen Meldepflichten des Haushalts als Arbeitgeber (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO), die echt.job in dessen Auftrag und mit dessen Vollmacht wahrnimmt.
Angaben zu weiteren Minijobs (Helfer:innen):
Ob du neben echt.job noch einen anderen Minijob hast und, falls ja, wie viel du dort ungefähr im Monat verdienst. Mehrere Minijobs werden zusammengerechnet: Der Betrag zählt mit, wenn wir prüfen, wie viel du über echt.job im Monat noch verdienen kannst und ob wir dich anmelden können. Der Haushalt sieht diese Angaben nicht. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung der gesetzlichen Meldepflichten des Haushalts als Arbeitgeber (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO), die echt.job in dessen Auftrag wahrnimmt.
Aufenthaltstitel-Daten:
Bei Drittstaatlern: Foto des Aufenthaltstitels + ausgelesene Daten (Typ, Gültigkeit). Pflicht nach § 16b AufenthG für Tage-Tracking. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung der gesetzlichen Prüf- und Dokumentationspflichten des Haushalts als Arbeitgeber (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO), die echt.job in dessen Auftrag wahrnimmt.
Bewerbungs- und Buchungsdaten:
Jobs, Bewerbungen, Verifikationsstatus, Check-in-/Check-out-Zeitpunkte, das Ergebnis der Positionsprüfung beim Check-in und Check-out (siehe Abschnitt 8), Arbeitsprotokolle, Bewertungen. Zur Bewerbung gehören deine freiwillige Bewerbungsnachricht und, falls du eine hinterlegt hast, deine freiwillige Selbstbeschreibung „Über mich" (höchstens 300 Zeichen); beide sieht der Haushalt, an den sich die Bewerbung richtet.
Wiederbuchen, Terminvorschläge und Fragen zur Zusammenarbeit:
Anfragen zum Wiederbuchen und Terminvorschläge zwischen Haushalt und Helfer:in (Termin, Dauer, Status). Eine Anfrage des Haushalts ist ein Job, den nur die angefragte Helfer:in sieht; er gehört zu den Bewerbungs- und Buchungsdaten. Fragen wir euch nach dem Stand eurer Zusammenarbeit, speichern wir eure Antworten mit Zeitpunkt sowie unseren Vermerk, ob daraus eine Abmeldung oder Unterbrechungsmeldung bei der Minijob-Zentrale folgt. Speicherdauer siehe Abschnitt 5.
Chat, Meldungen und Blockierungen:
Chat: Ein Chat zwischen Haushalt und Helfer:in wird erst möglich, wenn zwischen euch eine Buchung bezahlt ist — vorher gibt es über echt.job keinen Kontaktweg. Gespeichert werden Absender, Empfänger, der zugehörige Job, der Nachrichtentext, der Sendezeitpunkt und der Zeitpunkt, an dem die Nachricht gelesen wurde. Die Nachrichten eines Chats sind für andere Nutzer:innen nicht sichtbar; das setzen Zugriffsregeln in der Datenbank durch. Wird eine Nachricht gemeldet, erreicht ihr Inhalt uns als Kopie in der Meldung (siehe unten).
Wortfilter und Kontaktdaten in Freitexten: Bevor ein Text gespeichert wird, prüfen wir ihn auf unserem Server gegen eine Liste unzulässiger Begriffe — betroffen sind Chatnachrichten, Bewerbungsnachrichten, die Selbstbeschreibung „Über mich", Jobtitel und Jobbeschreibung. Schlägt die Prüfung an, wird der Text nicht gespeichert und du bekommst einen Hinweis. Zusätzlich werden in der Bewerbungsnachricht, in „Über mich" sowie in Jobtitel und Jobbeschreibung Texte mit Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Links, IBAN-Mustern oder Hinweisen auf Messenger-Dienste nicht gespeichert, und die App sagt dir, warum. Im Chat selbst gilt diese Kontaktdaten-Sperre nicht — er geht erst nach einer bezahlten Buchung auf, dort könnt ihr Kontaktdaten austauschen.
Meldungen: Meldest du einen Inhalt oder eine Person, speichern wir, wer gemeldet hat, wer gemeldet wurde, Art und Kennung des gemeldeten Inhalts, eine Kopie dieses Inhalts zum Zeitpunkt der Meldung, die gewählte Kategorie, deine optionale Notiz, den Zeitpunkt der Meldung, den Bearbeitungsstand mit Vermerk sowie den Versandstatus unserer Benachrichtigung. Jede Meldung wird uns zusätzlich per E-Mail an info@echtjob.de zugestellt; diese E-Mail enthält den gemeldeten Inhalt — bei der Kategorie „Sicherheit oder Gefahr" vollständig, sonst gekürzt mit einem sichtbaren Hinweis auf die Kürzung (zum Versanddienstleister siehe Abschnitt 4). Blockierst du eine Person, während ein Einsatz zwischen euch läuft, legen wir dazu automatisch eine Meldung an, damit wir einem möglichen Sicherheitsproblem nachgehen können.
Blockierungen: Gespeichert wird, wen du blockiert hast und wann. Solange eine Blockierung besteht, ist zwischen euch kein Chat möglich, die Jobs der anderen Person sind nicht sichtbar, und eine Auswahl oder Annahme findet nicht statt. Die blockierte Person wird darüber nicht benachrichtigt. Du kannst eine Blockierung jederzeit in deinem Profil unter „Blockierte Nutzer" aufheben — der Eintrag wird dabei gelöscht.
Zahlungsdaten:
IBAN, OPP-Merchant-ID, Escrow-Saldo. Wir berühren das Geld nie selbst — OPP (NL, DNB-Aufsicht) ist lizenzierter Zahlungsdienstleister. Hat die Helfer:in die Rentenversicherungspflicht gewählt, sieht der Haushalt beim Bezahlen den einbehaltenen Rentenbeitrag.
Technische Daten:
IP-Adresse (bei der Nutzung der App technisch bedingt), App-Version, Push-Token. Zur Missbrauchsbegrenzung des In-App-Assistenten speichern wir eine aus der IP-Adresse abgeleitete, kryptographisch gehashte Kennung (keine Klartext-IP), die nach 24 Stunden automatisiert gelöscht wird. Geräte- oder App-Installationskennungen erheben wir derzeit nicht.
Täglicher Überblick „Neue Jobs für dich“ (Helfer:innen):
Damit du höchstens einen Überblick am Tag bekommst und nur Jobs seit dem letzten Überblick gezählt werden, speichern wir je Tag ein Versandprotokoll: das Datum, die Zahl der gemeldeten neuen Jobs, den Zeitpunkt des Versandversuchs sowie ob und wann der Versand bestätigt wurde. Namen, Jobs oder Adressen stehen darin nicht. Speicherdauer siehe Abschnitt 5.
Einstellung und sofortige Hinweise „Neue Jobs per Push“ (Helfer:innen):
Wir speichern deine Einstellung: täglicher Überblick oder sofortiger Hinweis, die gewählte Uhrzeit des Überblicks und ob die Hinweise abgeschaltet sind. Hast du den sofortigen Hinweis gewählt, speichern wir je Job, zu dem wir dir einen Hinweis schicken, ein Versandprotokoll, damit du zu jedem Job höchstens einen Hinweis bekommst: die Kennung des Jobs, den Zeitpunkt des letzten Versandversuchs sowie ob und wann der Versand bestätigt wurde. Speicherdauer siehe Abschnitt 5.

3. Rechtsgrundlagen

Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung), lit. c (rechtliche Verpflichtung — Minijob, Steuern), lit. f (berechtigte Interessen — Betrieb, Sicherheit & Betrugsprävention), lit. a (Einwilligung — Push, optionale Features) sowie für den biometrischen Gesichtsabgleich bei Haushalten, sofern der Weg mit Selfie gewählt wird, Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO (ausdrückliche Einwilligung gegenüber echt.job, siehe Abschnitt 2). Bei Helfer:innen sind für die Verarbeitung biometrischer Daten bei der Ausweisprüfung, einschließlich einer dafür erforderlichen Einwilligung, OPP und IDnow selbst verantwortlich (siehe Abschnitt 2); echt.job verarbeitet dort keine biometrischen Daten.
Für den Chat zwischen Haushalt und Helfer:in und für die Bewerbungsnachricht ist die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung und Anbahnung des Vertrags). Für Meldungen, Blockierungen, den Wortfilter und die Kontaktdaten-Sperre in Freitexten ist sie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigte Interessen: Sicherheit unserer Nutzer:innen und Abwehr von Missbrauch; zugleich eine Anforderung der App-Store-Betreiber).

4. Empfänger deiner Daten

Wir geben deine Daten nur weiter, soweit das für den Betrieb der Plattform, zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder auf deine Einwilligung hin erforderlich ist. Ein Teil der unten genannten Stellen handelt als Auftragsverarbeiter nach unseren Weisungen, ein Teil als eigenständig Verantwortlicher mit eigenen gesetzlichen Pflichten. Wo das der Fall ist, ist es ausdrücklich vermerkt.
Supabase Inc. (USA):
Hosting unserer Datenbank in der EU (Frankfurt). Auftragsverarbeiter. DPA: supabase.com/dpa
OPP (Online Payment Platform B.V., Niederlande) inkl. IDnow (Deutschland):
OPP ist ein von der niederländischen Zentralbank (De Nederlandsche Bank) beaufsichtigtes, lizenziertes Zahlungsinstitut und führt sämtliche Zahlungsvorgänge, die Treuhandverwahrung und die Identitätsprüfung der Helfer:innen durch. OPP ist dabei kein Auftragsverarbeiter, sondern eigenständig Verantwortlicher: OPP schließt für die Zahlungsdienste eigene Verträge mit dir, unterliegt eigenen geldwäsche- und aufsichtsrechtlichen Pflichten und entscheidet in diesem Rahmen selbst über Zwecke und Mittel der Verarbeitung. Für die deutsche Identitätsprüfung setzt OPP den Dienstleister IDnow ein. Für die Verarbeitung durch OPP gelten dessen eigene Datenschutzhinweise: onlinepaymentplatform.com/en/privacy
Didit Identity Spain, S.L. (Barcelona, Spanien):
Prüfdienstleister für die Identitätsprüfung der Haushalte (siehe Abschnitt 2). Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitungsvertrag unterzeichnet am 22.09.2026); daneben verarbeitet Didit einen begrenzten Datenumfang zusätzlich als eigenständig Verantwortlicher (siehe Abschnitt 2). Verarbeitung im Europäischen Wirtschaftsraum, gehostet bei AWS Irland. Einzelheiten: Didits Verification Privacy Notice (didit.me/terms/verification-privacy-notice/).
OpenCage GmbH (Berlin):
Umwandlung von Adressangaben in Koordinaten, damit Einsätze im Pilotgebiet gefunden und Entfernungen berechnet werden können. Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO (Vertrag seit 25.09.2026). Übermittelt wird ausschließlich die eingegebene Adresse oder Postleitzahl, niemals dein Name oder andere Profildaten. Der Inhalt der Anfragen (Adresse bzw. Postleitzahl) wird bei OpenCage nicht gespeichert. Die Verarbeitung erfolgt auf Servern in der EU (Deutschland und Finnland). Anschrift: Pappelallee 78/79, 10437 Berlin, HRB 272249.
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (Minijob-Zentrale):
Empfängerin der Meldedaten bei erteilter Vollmacht zur Haushaltsscheck-Anmeldung (siehe oben und AGB § 18) — kein Auftragsverarbeiter, sondern eigenständig verantwortliche Behörde.
Resend (Unternehmenssitz USA, Versand über die EU-Region):
Versand transaktionaler E-Mails (Bestätigungen, Benachrichtigungen), Benachrichtigung über Meldungen an uns — einschließlich des gemeldeten Inhalts (siehe Abschnitt 2) — sowie — wenn du im Chat-Assistenten „Mit Norman sprechen" nutzt — Weiterleitung deiner Anfrage per E-Mail an uns. Auftragsverarbeiter.
Anthropic (USA):
Verarbeitet ausschließlich die Chatnachrichten, die du dem optionalen In-App-Assistenten schreibst. Wir speichern keine Chatverläufe; deine Eingaben werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Zur Missbrauchsbegrenzung dieser Funktion siehe die gehashte Kennung in Abschnitt 2 (Löschung nach 24 Stunden). Auftragsverarbeiter. Ausnahme: Nutzt du die Funktion „Mit Norman sprechen", speichern wir deine E-Mail-Adresse, deine Nachricht und den bisherigen Chatverlauf für bis zu 180 Tage, damit wir dir direkt antworten können (siehe Abschnitt 5).
Expo / 650 Industries, Inc. (USA):
Erstellung und Auslieferung der App (EAS Build, EAS Update) sowie Weiterleitung von Push-Benachrichtigungen an Apple (APNs) und Google (FCM). Auftragsverarbeiter.
Apple Inc. (USA):
App-Store-Auslieferung, Zustellung von Push-Benachrichtigungen an iOS-Geräte über den Apple Push Notification Service (APNs).
Google LLC (USA):
Login via Google OAuth (nur bei aktiver Wahl), App-Auslieferung über Google Play, Zustellung von Push-Benachrichtigungen an Android-Geräte über Firebase Cloud Messaging (FCM).
Soweit Auftragsverarbeiter außerhalb der EU/des EWR (insbesondere USA) Daten verarbeiten, stützen wir die Übermittlung auf Angemessenheitsbeschlüsse (z. B. EU-U.S. Data Privacy Framework, soweit gültig) oder EU-Standardvertragsklauseln. Wir beobachten die Rechtsentwicklung zu diesen Übermittlungsgrundlagen laufend.

5. Speicherdauer

Profildaten: bis Account-Löschung. Ergebnis der Identitätsprüfung (Prüfstatus und Prüfzeitpunkt, beide Marktseiten — ohne Ausweisbilder): bis Account-Löschung. Ausweisbilder, Selfie/Liveness-Aufnahme und biometrisches Vergleichs-Template von Haushalten: Löschung durch echt.job per API unmittelbar nach Abschluss der Prüfung, spätestens durch Didit nach einem Monat (siehe Abschnitt 2). Bei einem Profil-Mismatch vorübergehend gespeicherter, aus dem Ausweis gelesener Name und/oder Geburtsdatum von Haushalten: automatisierte Löschung spätestens 24 Stunden nach dem Mismatch (siehe Abschnitt 2). Ausweisbilder von Helfer:innen laufen ausschließlich über OPP und liegen zu keinem Zeitpunkt in unseren Systemen (siehe Abschnitt 2). Rechnungen und Zahlungsbelege (Buchungsbelege): gesetzliche Aufbewahrungspflicht von 8 Jahren (§ 147 Abs. 3 AO, § 257 Abs. 4 HGB). Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüsse unserer Buchführung, soweit sie Buchungen aus deiner Nutzung enthalten: gesetzliche Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren (dieselben Vorschriften). Bewerbungs- und Auftragsdaten bleiben nach der Account-Löschung ohne Bezug zu deinem Konto bestehen, solange das Konto der anderen beteiligten Person besteht, weil sie zugleich deren Unterlagen sind; löscht auch diese Person ihr Konto, bleiben sie ohne Bezug zu einem Konto bestehen. Chatnachrichten und Meldungen einschließlich der in der Meldung gespeicherten Kopie des gemeldeten Inhalts: 12 Monate ab ihrer Entstehung, danach automatisierte Löschung in unserer Datenbank; löscht eine beteiligte Person vorher ihr Konto, bleiben sie bis zum Ablauf dieser Frist ohne Bezug zum gelöschten Konto bestehen. Die Benachrichtigung über eine Meldung erreicht uns zusätzlich per E-Mail (siehe Abschnitt 2); diese E-Mail verarbeiten wir ausschließlich zur Bearbeitung der Meldung, und die automatisierte Löschung gilt für sie nicht. Blockierungen: bis du sie aufhebst oder dein Konto gelöscht wird. Terminvorschläge der Helfer:innen und Antworten auf Fragen zum Stand eurer Zusammenarbeit: bis eine der beiden beteiligten Personen ihr Konto löscht. Anfragen eines Haushalts zum Wiederbuchen sind Jobs und werden wie Bewerbungs- und Auftragsdaten aufbewahrt. Versandprotokoll des täglichen Überblicks „Neue Jobs für dich“: 30 Tage ab dem Versandtag, danach automatisierte Löschung; mit der Account-Löschung sofort. Versandprotokoll der sofortigen Hinweise „Neue Jobs per Push“: 30 Tage ab dem letzten Versandversuch, danach automatisierte Löschung; mit der Account-Löschung sofort. Arbeitszeit-Zähler (Arbeitslogs, die der Prüfung der Arbeitstage-Grenze nach § 16b AufenthG dienen): bis Account-Löschung; die zugrunde liegenden Einsatzzeiten bleiben als Teil der Buchungsdaten erhalten. Unterlagen zur Minijob-Anmeldung — das ausgefüllte Haushaltsscheck-Formular, die Vollmacht und das Bild deiner Unterschrift: 10 Jahre ab der Anmeldung, als Nachweis gegenüber Minijob-Zentrale und Finanzamt. Fotos, die zu einem Streitfall über einen Einsatz hochgeladen wurden: 3 Jahre nach dem Ende des Jahres, in dem der Streitfall erledigt wurde (gesetzliche Verjährungsfrist, §§ 195, 199 BGB); solange ein Streitfall offen ist, bleibt das Foto als Beleg erhalten. Notfall-Ereignisse: 90 Tage (siehe Abschnitt 9). Unterlagen zu Betrugs- und Missbrauchsverdachtsfällen einschließlich technischer Indikatoren: grundsätzlich 90 Tage nach Abschluss des Falls bzw. nach Erhebung des Indikators (siehe Abschnitt 10). Gehashte Kennung zur Missbrauchsbegrenzung des In-App-Assistenten: 24 Stunden (siehe Abschnitt 2). Anfragen über „Mit Norman sprechen" (E-Mail-Adresse, Nachricht, Chatverlauf): maximal 180 Tage.

6. Deine Rechte (Art. 15–21 DSGVO)

Zu gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen der Informationspflichten bei Betrugs- und Geldwäscheverdacht siehe Abschnitt 10.
Account löschen?
Direkt in der App: Profil → Konto löschen. Oder per E-Mail an info@echtjob.de.

7. Push-Benachrichtigungen

Wir senden dir Push-Benachrichtigungen zu Ereignissen in deinem Konto: neue Bewerbungen auf deine Jobs und abgeschlossene Verifizierungen deiner Bewerber:innen, Zusagen und Buchungen, Zahlungen, Erstattungen und Lohnfreigaben, vergebene oder zurückgezogene Jobs und Bewerbungen, Anfragen und Terminvorschläge zu einer erneuten Buchung und die Antworten darauf, neue Chat-Nachrichten, Einsprüche zu einem Einsatz und ihre Klärung sowie Hinweise rund um deine Einsätze, zum Beispiel zum Check-out. Die Benachrichtigungen enthalten keine Namen und keine Inhalte deiner Chat-Nachrichten. Meist geben sie nur einen kurzen Hinweis auf das Ereignis; einzelne nennen Angaben zum Ereignis selbst: den Tag des Einsatzes, die Uhrzeit eines angefragten oder vorgeschlagenen Termins, den erstatteten Betrag, die abgerechnete Arbeitszeit, ob der Check-out am Einsatzort erfolgte, die Zahl neuer Jobs oder die Frist für einen Einspruch. Alle weiteren Einzelheiten siehst du erst nach dem Öffnen in der App. Habt ihr als Haushalt und Helfer:in schon zusammengearbeitet, können wir dir per Push und mit einer Karte in der App eine Frage zum Stand eurer Zusammenarbeit stellen; deine Antwort speichern wir. Als Helfer:in bekommst du außerdem einmal am Tag einen Überblick, wie viele neue Jobs in deinem Umkreis dazugekommen sind (ohne Namen oder Adressen); hast du keine Adresse hinterlegt, zählen alle Jobs im Pilotgebiet. Im Profil unter „Neue Jobs per Push“ wählst du die Uhrzeit dieses Überblicks; dort kannst du stattdessen auch einstellen, dass du sofort einen Hinweis bekommst, sobald ein neuer Job dazukommt, oder beides abschalten. Die Zustellung läuft technisch über Expo, Apple (APNs) bzw. Google (FCM) — siehe Abschnitt 4. Du kannst Push-Benachrichtigungen in den Geräte-Einstellungen jederzeit deaktivieren — die App funktioniert dann ohne Pushes weiter.

8. Standort-Daten (GPS)

Beim Onboarding fragen wir einmalig deinen Standort ab, um die Adresse vorzuschlagen. Nutzt du „Aktuellen Standort verwenden", fragen wir deine Position einmalig ab, um daraus deine Wohnadresse zu ermitteln. Die Position selbst wird nicht gespeichert; gespeichert wird nur die Adresse — inklusive ihrer aus der Adresse ermittelten (nicht aus deiner Position stammenden) Koordinaten — in deinem Profil.
Beim Check-in und beim Check-out eines Einsatzes erfassen wir die Position der Helfer:in jeweils einmalig und gleichen sie automatisiert mit der Einsatzadresse ab. Gespeichert wird ausschließlich das Ergebnis dieser Prüfung (Entfernung bzw. Plausibilität) zusammen mit Zeitpunkt, Buchung und Nutzerkonto — nicht die Koordinaten selbst. Der Haushalt sieht nur das grobe Ergebnis („vor Ort“, „nicht am Einsatzort“ oder „ohne Standort“), keine Entfernung. Eine fortlaufende Standortverfolgung findet nicht statt. Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Nachweis der Leistungserbringung als Grundlage von Lohnberechnung, Auszahlungsfreigabe und Meldung) und lit. f DSGVO (Betrugsprävention; Information des Haushalts über den Leistungsnachweis).
Eine weitere Ausnahme gilt nur für die Notfall-Funktion (siehe Abschnitt 9).

9. Notfall-Funktion

Drückst du während eines Einsatzes den Notruf-Button, öffnet die App den Telefon-Dialer mit der Nummer der Polizei (110) — den Anruf startest du selbst — und zeigt dir deinen aktuellen Standort, die Einsatzadresse und die Uhrzeit an, damit du sie der Leitstelle vorlesen kannst. Dafür erfassen wir deine Position einmalig und speichern dieses Notfall-Ereignis in unserem internen Protokoll — unter anderem Zeitpunkt, Standort, Einsatzadresse, Einsatz-ID, die Verknüpfung mit deinem Nutzerkonto sowie technische Vermerke zur Verarbeitung des Ereignisses. An Dritte übermitteln wir dabei nichts; den Inhalt des Gesprächs mit der Polizei bestimmst du. Rechtsgrundlage ist der Schutz lebenswichtiger Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO). Wir bewahren diese Daten 90 Tage zur Nachverfolgung auf und nutzen sie ausschließlich zur Gefahrenabwehr.

10. Betrugsprävention und Kontosicherheit

Zum Schutz beider Marktseiten werten wir Buchungs-, Check-in-/Check-out- und Zahlungsmetadaten auf Auffälligkeiten aus — etwa Buchungen ohne Check-in, unplausible Ergebnisse der Positionsprüfung, die Änderung einer Bankverbindung kurz vor einer anstehenden Auszahlung oder Hinweise auf eine Kontoübernahme. Bei begründetem Verdacht können wir Konten vorläufig sperren, weitere Vermittlungen aussetzen und die Freigabe reservierter Beträge anhalten (siehe AGB § 8 Abs. 5 und § 9 Abs. 6). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigte Interessen: Verhinderung von Betrug und Missbrauch, Schutz unserer Nutzer:innen und der Plattform).
Zahlungsbezogene Verdachtsmomente geben wir an unseren Zahlungsdienstleister OPP weiter, der als lizenziertes Zahlungsinstitut eigenen geldwäsche- und aufsichtsrechtlichen Pflichten unterliegt und insoweit eigenständig Verantwortlicher ist (siehe Abschnitt 4). Rechtsgrundlagen der Weitergabe sind Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO sowie — soweit wir gesetzliche Pflichten von OPP unterstützen — Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Würde eine vorherige Information laufende Prüfungen, die Beweissicherung oder gesetzliche Pflichten (insbesondere geldwäscherechtliche Mitteilungsverbote) gefährden, kann die Information zurückgestellt werden oder — soweit gesetzlich vorgesehen — unterbleiben.
Unterlagen zu Verdachtsfällen (Fallakte, Sperrentscheidung, technische Indikatoren) löschen wir grundsätzlich 90 Tage nach Abschluss des jeweiligen Falls bzw. nach Erhebung des Indikators. Eine längere Aufbewahrung erfolgt nur, soweit sie für ein laufendes Verfahren, die Geltendmachung oder Abwehr von Rechtsansprüchen oder aufgrund gesetzlicher Pflichten erforderlich ist. Jede Maßnahme wird dokumentiert und kann über den Support überprüft werden.
Stand: 16.10.2026 · Version 15